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Abenteuerliche Überraschungsreise zur Hochzeit in Bulandshahr: Eine wahre Freundschaftsgeschichte

Abenteuerliche Überraschungsreise zur Hochzeit in Bulandshahr: Eine wahre FreundschaftsgeschichteGeschrieben von Isha Jain

Die Hochzeit einer engen Freundin zu besuchen ist immer ein Highlight – besonders, wenn sie jahrelang von ihrer großen Liebe geschwärmt hat. Priya hatte mich so herzlich eingeladen, dass ich einfach nicht absagen konnte. Obwohl ich zunächst abgesagt hatte, planten mein Freund Gargi und ich eine Überraschung. Unser anderer Kumpel Ajit schloss sich an. Trotz geopolitischer Spannungen zwischen Indien und Pakistan schwankte unser Plan, aber wir machten uns auf den Weg.

Am Abend vor der Hochzeit starteten wir: Gepackt und voller Vorfreude warteten wir an der Bushaltestelle. Eine Horde Frauen wartete auf die Mitternachts-Freifahrt zum Frauentag. Ajit kam verspätet aus dem Büro. Der Bus war schon weg – doch der Fahrer teilte uns per Telefon seinen Standort mit. Mit einem Taxi hetzten wir ihm nach und stiegen endlich ein. Unsere kurvige Nachtfahrt begann. Statt Schlafsitze wählten wir die geräumigen Sitze, plauderten über alte Zeiten und schliefen ein.

In Manesar machten wir Pause. Ajit wollte nicht zu früh im Brauthaus eintreffen, also stiegen wir in Gurgaon bei Iffco Chowk aus, holten sein Onkel-Auto und erkundeten die Gegend. Gargis Navigation via Google Maps führte uns auf Umwegen – sogar zum "Königreich der Träume"-Freizeitpark, der enttäuschend wirkte. Nach ausgiebigem Frühstück und Frischmachen fuhren wir weiter.

Von Gurgaon nach Anand Vihar brauchten wir zwei U-Bahn-Umstiege – mithilfe eines hilfsbereiten Fremden nur einen. Bei leichtem Regen erfuhren wir: Viele Busse nach Bulandshahr waren wegen eines Regierungsprogramms weg. Endlich ergatterten wir einen Bus nach "Bhoor Choraha", nur Kilometer von Priyas Zuhause entfernt. Die Fahrt durch staubige Straßen, Ghaziabad und grüne Felder dauerte ewig.

Mit der Rikscha und der Adresse aus der Einladung suchten wir die große Kolonie. Ein hübsches Mädchen und eine hilfsbereite Tante leiteten uns. Ajit rief Priya an – sie glaubte an einen Scherz. Ihr kleiner Bruder öffnete: "Ihr seid richtig!" Zwei große "Welpen" jagten uns fast in die Rikscha zurück.

Wir machten uns fertig, holten Priya aus dem Salon ab. Jahre später fühlte es sich wie gestern an. Im schweren Lehenga hungrig fragte sie: "Bhook lagi hai, kuch khane ko hai kya?" Am wunderschön dekorierten Veranstaltungsort wartete die Familie. Während der Brautfotosession spitzten wir den Baraat aus – Priyas Bräutigam Mahi war der Süßeste ever.

Rituale, Lachen, Selfies: Priya posierte unermüdlich ("Haan lelo, lelo sab acche se!"). Zu ihrer Lieblingsmelodie schritt sie ein, Hand in Hand mit Mahi. Varmala, Tanz, Pheras – pure Magie. Beim Bidaai regnete es leicht, Affen fraßen Reste. Müde fuhren wir zurück: Bus, U-Bahn, Auto – schließlich nach Jaipur.

Ajit schwor: "Nie wieder nach Bulandshahr!" Doch diese kurvenreiche Reise zeigte Priyas Einsatz für Freundschaften und machte alles unvergesslich. Jede Hürde stärkt – sie war unser Antrieb.