Repräsentatives BildFrage: Ich bin seit drei Jahren verheiratet. Mein Mann leidet unter erektiler Dysfunktion, lehnt jedoch Medikamente ab – aus Angst vor möglichen Nebenwirkungen. Nach zweieinhalb Jahren habe ich meine Schwiegereltern eingeweiht. Sie überließen die Entscheidung uns, ob wir zusammenbleiben oder uns scheiden lassen. Wir konsultierten erneut einen Arzt, der Medikamente verschrieb, doch mein Mann weigerte sich. Hilfesuchend wandte ich mich an meine Familie; sie rieten zur Scheidung, da unsere Ehe noch nicht vollzogen wurde. Ärzte sehen jedoch Heilungschancen, wenn er die Therapie annimmt. Ich möchte unsere Ehe retten – wie überzeuge ich ihn? – AnonymAntwort von Kamna Chhibber: In solch einer schwierigen Lage ist es frustrierend, eine Lösung zu erkennen, die sich nicht umsetzen lässt. Die Einschätzung des medizinischen Teams ist ermutigend, und es ist verständlich, dass Sie nach Wegen suchen, Ihren Mann zu motivieren. Unterstützung durch Dritte könnte hier hilfreich sein.
Versuchen Sie, seine Ängste vor einer Behandlung genau zu ergründen, um sie gezielt anzusprechen. Führen Sie ruhige, wiederholte Gespräche, ohne in Streit abzugleiten. Langfristig kann das zu Fortschritten führen. Zudem empfehle ich eine Paartherapie: Ein Fachmann kann Sie beide in dieser Phase professionell begleiten.
Kamna Chhibber ist Leiterin des Bereichs psychische Gesundheit und Verhaltenswissenschaften bei Fortis Healthcare
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