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Muttermilch für mein Frühchen: Meine persönliche Reise als erfahrene Mutter

Die Reise zur Mutter wird für jede Frau zu einem der schönsten Kapitel im Leben. Neun Monate ein neues Leben im Schoß tragen, es mit Liebe nähren – und dann dieses zarte Wesen in den Armen halten. Der Stolz überwältigt jede Mutter, der Geburts-Schmerz verblasst, und neue Gedanken rücken in den Vordergrund.

Wie pflege ich mein Baby? Was ist richtig, was falsch? Jeder Tag bringt neue Erfahrungen, besonders bei einem Neugeborenen. Für mich ist das nun bereits zum zweiten Mal Realität – nach acht Jahren. Meine erste Tochter war sieben, als wir uns für ein zweites Kind entschieden. Ich wusste, es würde nicht einfach werden: Bei ihrer Geburt hatte Komplikationen zu einem Kaiserschnitt geführt, dazu Zysten, steigendes Alter und der Altersabstand zu meiner Großen. Auf Rat eines erfahrenen Arztes begann ich die Behandlung – und wurde schwanger.

Die ersten drei Monate waren hart: Kein Appetit, als würde man nur von Luft leben. Ab dem vierten Monat besserte sich mein Befinden allmählich. Ich spürte die ersten Bewegungen, Ultraschall-Kontrollen folgten regelmäßig. Im siebten Monat zeigte sich jedoch: Die Entwicklung des Babys war verlangsamt, die Nährstoffe kamen nicht richtig an. Im achten Monat, nach strikter Bettruhe, kam sie auf die Welt – mit nur 1800 Gramm.

Meine Sorge wuchs; das war deutlich weniger als bei meiner Großen. Doch der Herzschlag war perfekt, was die Ärzte überraschte. Wegen sinkendem Fruchtwasserindex entband man mich acht Tage später. Ich hielt ein wunderschönes, zartes Mädchen im Arm – 1840 Gramm schwer. Nach Sekunden ging sie auf die Intensivstation. Mein Mann und ich fragten ständig nach ihrem Zustand. Meine Milch ließ nach dem zweiten Tag nach; der Arzt rief mich zur Intensivstation, doch sie war zu schwach zum Saugen. Mit einer Saugpumpe entnahm man meine Milch und fütterte sie damit.

Nach vier Tagen Beobachtung und perfekten Tests durfte sie heim. Zu Hause wartete die größte Herausforderung: Zwei Töchter versorgen, allein – ohne Hilfe von Mutter oder kranker Schwiegermutter, keine Verwandten in Reichweite. Mein Körper war geschwächt, doch ich entschloss mich, durchzuhalten. Ich wollte meine Kleine nur mit meiner Milch schützen, vor allem vor Infektionen. Mein Mann unterstützte mich voll: Er sorgte für meine Ernährung, wusste, dass meine Gesundheit für reichlich Milch entscheidend ist. Langsam nahm ihr Gewicht zu. Heute, mit drei Monaten und 20 Tagen, gedeiht sie körperlich und geistig hervorragend.

Die Ärzte freuen sich mit uns – sie betonen von Anfang an: Muttermilch stärkt die Immunität und fördert die volle Entwicklung. Stillen ist Gottes Geschenk an Mütter. Auf meiner Reise hörte ich viel: "Gewöhne sie ans Fläschchen, sonst gibt's später Probleme. Flaschemilch lässt sie besser schlafen, deine Milch füllt vielleicht nicht." Oder: "Draußen gibt's keine Stillplätze." Diese Ratschläge sind verständlich, doch Muttermilch ist am leichtesten verdaulich. Ja, Babys fordern oft alle 10 Minuten – stressig, aber erträglich, wenn das Gewicht zunimmt und die Gesundheit top ist. Ausreichend Milch kommt durch richtige Ernährung und Trinken.

Offen über Stillen reden, Stillräume fordern – wir schaffen das für unser Baby. Nichts ist einer Mutter wichtiger als die Gesundheit ihres Kindes. Stillen schafft die tiefste Bindung und macht jede Mutter perfekt.

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