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Wie ich entdeckte: Mein Sohn mit Down-Syndrom ist ein geborener Rockstar

Alles begann bei einem ganz normalen Spaziergang im Nachbarschaftspark. Mein Mann machte Fotos, und unser Sohn V begann sofort zu posieren. Als sie mir die Bilder zeigten, war ich baff: In seinem üblichen T-Shirt und Pyjama strahlte er mit Posen, Gesichtsausdrücken und Haltung, die mich umhauten. Als ich erfuhr, dass V selbst all diese Posen vorgeschlagen hatte, klickte es bei mir – eine Welle der Erkenntnis durchflutete mich.

Am nächsten Tag sah ich eine Anzeige für die größte Kindermodenschau des Landes. Ein Zeichen? Könnte V das schaffen? Wir melden ihn einfach an, um es herauszufinden. Es gab eine Vor audition, und die Ausgewählten liefen mit Designern auf der Rampe. Würde er unter Tausenden anderer Kinder bestehen? Ich schob die Zweifel beiseite.

Eine Woche später erfuhr ich von einem Freund von einer Talent- und Modenschau in Delhi – mit einer Kategorie speziell für Kinder mit Down-Syndrom. Perfekt für V, um sein Talent zu zeigen und Hemmungen abzubauen. Es wäre ideale Vorbereitung für das Mega-Event später im Jahr. Also melde ich ihn auch dafür an.

V sollte über die Rampe gehen und tanzen. Wir ließen seinen Tanzlehrer ein Lied einüben. Am Vorabend performte er vor seinem Lieblingspublikum – Mama und Papa – und war hochmotiviert. Seine Augen funkelten vor Aufregung, als er sich umzog und etwas Make-up auftrug. Er war bereit!

Pünktlich am Veranstaltungsort checkten wir ein. Überall junge Talente: Singen, Tanzen, Trommeln, Hula-Hoop. V wurde ungeduldig und fragte nach jeder Nummer, ob er dran sei. Nach fast drei Stunden Warten war er erschöpft, müde und quengelig. Er trank Wasser, ging ständig zur Toilette und knabberte an den mitgebrachten Paranthas. Nur noch drei Kinder vor ihm – und er wollte einfach nur sitzen. Hatte ich zu viel erwartet?

In dem Moment ertönte ein "Wow" aus dem Publikum. Vs Name wurde aufgerufen. Mit einem Gang, der Profi-Models in den Schatten stellte, schritt er zur Rampe. Er griff nach dem Mikrofon, nannte stolz seinen Namen (ich übersetzte für die Richter). Auf die Frage nach dem Lied sagte er "Swag Se Swagat" – nicht das geübte! Die Musik startete, er tanzte Salman-Khan-Moves, und Publikum sowie Richter riefen "Once More!".

Fünf Minuten zuvor hatte ich jede Hoffnung aufgegeben. Doch Showtime verwandelte ihn: Keine Spur von Frust. Die Bühne gehörte ihm. An diesem Tag wusste ich: Ein Rockstar ist geboren!

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