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Wie geflüsterte positive Worte die Regenangst meiner Tochter heilten – Eine echte Muttergeschichte

Wie geflüsterte positive Worte die Regenangst meiner Tochter heilten – Eine echte MuttergeschichteIch fürchtete den Beginn des Monsuns. Wenn die Mynas ihr Regenlied anstimmten und der blaue Himmel sich bedrohlich verdunkelte, blickte ich in die Augen meiner Dreijährigen. Hatte sie die Veränderung bemerkt? Ihre weit aufgerissenen Augen füllten sich mit Angst, als sie zum Fenster rannte und auf den prasselnden Regen starrte. Beim Heulen des Winds schlug sie die Fenster zu, rannte schreiend durchs Haus, weinte und flehte, der Regen möge aufhören. Sie sah zu mir auf und bat mich, dem Regen zu befehlen, zu gehen. Mein Herz zerbrach bei ihrem Leid. Ihre Angst kam aus ihrer Fantasie – was konnte ich tun, außer sie zu trösten?

Als Mutter fiel mir diese urtümliche Furcht zum ersten Mal auf, als sie mit eineinhalb Jahren spazieren ging. Sie fürchtete das Sonnenlicht, wand sich in meinen Armen. Vor der steinernen Ummauerung schrie sie "Mauer, Mauer!" und vergrub ihr Gesicht. Mit einem Jahr begann sie zu sprechen, und ihre Ängste wuchsen. Dunkelheit terrorisierte sie; nach Sonnenuntergang mussten wir ins Haus. Geburtstagsfeiern wurden peinlich: "Draußen dunkel, Fenster zu!" Ich lehnte Einladungen ab. Ansonsten war sie ein normales, brillant akademisches, rationales und neugieriges Kind.

Ich hoffte, die Schule und Freundschaften würden die Angst vertreiben, doch sie nahm mit ihrer Fantasie zu. Ihr Geburtstag im Juni fiel in den Monsun – einst geliebt, nun gefürchtet.

Bei ihrem dritten Geburtstag betete ich um trockenes Wetter für den Kuchen. Stattdessen donnerte es, und ihr Kreischen erfüllte das Haus. Wir trösteten sie vergeblich. Als Mutter ertrug ich ihre Qual nicht. Der Monsun verging qualvoll.

Im vierten Jahr kam sie regennass aus der Schule zurück. In der Küche schlug sie das Fenster zu und traf unsere Köchin am Kopf. Schluchzend saß sie da: "Warum hat Gott mir Augen und Ohren gegeben, Mama?" Wir weinten zusammen. Ich betete inständig: "Bestrafe mich, Gott, aber schone sie. Zeig mir den Weg."

Schulberater und Lehrerin stellten sie dem Regen aus: "Regen beißt nicht." Die Lehrerin sagte: "Sie weint, kommt aber drüber weg." Hatte ich überreagiert?

Ein Freund besuchte mich und empfahl "The Secret" von Rhonda Byrne. Ich erzählte von der Angst. Sie lächelte: "Nichts ist unmöglich. Geben Sie dem Unterbewussten positive Impulse." Ihre Mutter hatte ihrer sturren Schwester im Schlaf Mantras geflüstert – zwischen 2 und 3 Uhr nachts, einen Monat lang. Die Schwester wandelte sich nachhaltig.

"Flüstern Sie: 'Regen ist schön. Ich liebe Regen. Er nährt uns, schenkt Wasser und Blumen.'" Ich stellte den Wecker auf 2 Uhr. Nach dem Vorlesen kuschelte ich mich an sie, atmete ihren Duft. Um 2 Uhr flüsterte ich die Worte – zweimal zweimal Minuten. Nach 15 Tagen fragte sie: "Mama, ist schon Monsun?" Keine Angst in ihren Augen.

Der Monsun kam. Am Fenster stand sie mit offenen Armen, lachte: "Mama, Regen ist so schön! Darf ich nass werden?" Wir tanzten im Regen. Die Angst war für immer weg. Sie hatte das Unmögliche besiegt.
(Von Supriya Raju Parulekar)