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Offener Brief einer berufstätigen stillenden Mutter: Herausforderungen und Hingabe

Offener Brief einer berufstätigen stillenden Mutter: Herausforderungen und HingabeAls erfahrene Mutter weiß ich: Muttermilch ist ein unschätzbares Geschenk, doch das Stillen birgt enorme Herausforderungen. Meine Tochter verlangt fast stündlich nach Nahrung – entgegen manchen Empfehlungen von Fachleuten. Viele Mütter kämpfen damit und greifen früh zu Säuglingsnahrung. Ich kenne dieses Dilemma nur zu gut.

Als berufstätige Stillende sind die unsensiblen Kommentare von Kolleginnen oft härter als das Abpumpen selbst: „Eine Pumpause ist unethisch und unfair gegenüber dem Job.“ „Warum das Kind zur Arbeit mitbringen, wenn es krank ist?“ „Es ist Zeit für die Flasche.“ „Wie soll sie sich konzentrieren, wenn sie nur ans Stillen denkt?“ „Wegen solcher Frauen werden wir nicht gleichgestellt.“

Ich schreibe das gerade, während ich mein 7 Monate altes Kind stillen. Im Büro pumpen? Ich habe es probiert – im Waschraum –, doch aufgegeben. Wochen vor dem Wiedereinstieg führte ich die Flasche ein. Sie wehrte sich zunächst, doch glücklicherweise akzeptierte sie sie später. Dennoch eilte ich bei Ablehnung heim.

Selbst bei voller Flaschenannahme hätte ich nicht aufgehört. Nachts, morgens und abends stillen wir, um den Milchfluss zu erhalten.

Ja, ich bin erschöpft und emotional belastet vom nächtlichen Stillen. Aber bitte verstehen Sie: Ich gebe alles für mein Kind und meinen Job – oft effizienter in kürzerer Zeit.

Fazit: Gesunde Kinder sind unsere Zukunft. Jeder sollte stillende Mütter unterstützen – ohne jene zu verurteilen, die Flaschennahrung wählen. Stillen ist anstrengend; diese Mütter verdienen Rückhalt.