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An meine Rektorin Ma'am – mit tiefer Liebe und Dankbarkeit

An meine Rektorin Ma am – mit tiefer Liebe und DankbarkeitRepräsentatives Bild. Ich: Mama, heute hat uns Ma'am in ihr Büro gerufen.
Mama: Wirklich?

Ich: Ja. Sie wollte unter anderem wissen, welchen Beruf wir nach der Schule anstreben.
Mama: Was hast du gesagt?

Ich: Ich sagte zögernd, dass ich eine kaufmännische Laufbahn einschlagen möchte. Und wissen Sie was? Im Gegensatz zu allen anderen, die mich zu einer wissenschaftlichen Karriere drängen wollten, lächelte sie und sagte: „Sehr gut! Dann studiere zum Wirtschaftsprüfer!“ Woher wusste sie, dass ich Chartered Accountant werden möchte?

Ich rannte in mein Zimmer, als ich den Satz beendet hatte, während meine Mutter verwirrt in die Küche ging. Ihr Gedanke war: „Wie schafft es die Schulleiterin, so häufig mit den Schülern zu interagieren? Sie muss ja extrem beschäftigt sein!“ Und sie hatte recht, sich zu wundern. Jeden zweiten Tag kam ich mit neuen Geschichten über Ma'am nach Hause.

Eines Tages kündigte ich an: „Mami, morgen ist Tag der offenen Tür. Ich bringe dich zu Ma'am!“

Meine Mutter war zurückhaltend: „Schließlich ist sie deine Schulleiterin. Wir können nicht einfach so in ihr Büro platzen!“

„Nein, Mama, du musst sie treffen!“, beharrte ich.

„Wir werden sehen“, sagte sie kühl. Sie wollte Ma'am an einem so hektischen Tag nicht stören, doch ich war entschlossen.

Am nächsten Tag, nach dem Tag der offenen Tür, eilte ich auf die elegante Dame zu, mit der ich plauderte, als Mama kam.

„Mami, das ist Ma'am. Ma'am, das ist meine Mutter.“ Mama war baff. Der ungläubige Blick, als sie sah, wie vertraut ich mit der Schulleiterin sprach! Für sie war eine Rektorin streng und unnahbar. Für mich war Ma'am das Gegenteil: jemand, bei dem ich mich wohlfühlte, um Hilfe bat – eine Mischung aus Disziplin und Wärme, voller Liebe für alle Schüler, inspirierend und motivierend. Jeder Traum war mit ihr erreichbar!

In der 10. Klasse, als Schulsprecherin, arbeitete ich eng mit ihr zusammen. Ihre Anleitung, Demut und Unterstützung prägten mich tief. Sie motivierte mich in schwachen Momenten – Erinnerungen an bengalische Süßigkeiten während Durga Puja leben noch.

Ma'am unterrichtete nie im Klassenzimmer, doch ihre Lektionen draußen waren unvergesslich. Sie formten mein Leben. Manche ergaben damals keinen Sinn, heute faszinieren sie mich.

Einmal jährlich spreche ich mit ihr. Unsere kurzen, herzlichen Gespräche hinterlassen Motive. Die neueste: „Wenn du für einen Grund stehst, sei bereit, allein wie ein Baum zu stehen. Und wenn du fällst, falle wie ein Samenkorn, das neu keimt und kämpft.“

– Von Nikita Gupta