DATEI - In diesem Aktenfoto vom 19. März 2021 fahren Mitglieder der Koreanisch-Amerikanischen Föderation von Los Angeles mit Schilder mit der Aufschrift „#Stop Asian Hate“ in einer Karawane in der Nähe von Koreatown, um den Hass gegen die Gemeinschaften der asiatisch-amerikanischen und pazifischen Inselbewohner in Los Angeles anzuprangern. Ein am Mittwoch, dem 25. August 2021, veröffentlichter Bericht besagt, dass 16 % der amerikanischen Haushalte im Jahr 2020 für Zwecke der Rassen- und sozialen Gerechtigkeit gespendet haben, was zu einem Anstieg von 3 % gegenüber 2019 führte, als die Spender in einem von Protesten geprägten Jahr um die Unterstützung der betroffenen Gemeinden rasten und erhöhte Aufmerksamkeit auf Rassismus in Amerika. (AP Photo/Damian Dovarganes, Akte)Seit 2014 lebe ich durchgehend im Ausland und gelte als nicht ansässiger Inder (NRI). Wie so viele vermisse ich mein Heimatland und sehne mich nach dem Leben bei meiner Familie.
Kürzlich war ich auf der Raksha-Bandhan-Party eines Freundes. In unserer kleinen indischen Community inmitten einer überwiegend weißen Nachbarschaft kam es zu einer hitzigen Diskussion über Rassismus.
Einige Freunde berichteten von stereotypen Kommentaren zu ihrer Kultur, offener Diskriminierung bei Beförderungen oder lernten, solche Erfahrungen als Teil des Auslandlebens zu akzeptieren.
Meine eigene Begegnung mit Vorurteilen ist jedoch verwirrend. Als Mitarbeiter im Einzelhandel und in der Versicherungsbranche treffe ich Kunden aus allen Schichten. Bei einem Landsmann freundete ich mich an – er wollte auf Hindi sprechen, tauschte Nummern aus, um Kontakte zu knüpfen. Später rief er ungeduldig an, wurde aggressiv, als ich den Bearbeitungszeitraum wiederholte, und beschimpfte mich.
Am nächsten Tag hatte er sich bei meinem Vorgesetzten beschwert: Ich wüsste nicht zu arbeiten, müsste Englisch lernen und besser ausgebildet sein – obwohl er mich zuvor nicht verstanden hatte.
Meine Managerin beruhigte mich: Manche Menschen sind einfach schwierig.
War das Rassismus? Der Betroffene war derselben Herkunft wie ich. Bei einem einheimischen Weißen hätten viele – ich eingeschlossen – sofort von Rassismus gesprochen.
Zusammengefasst: Rassismus ist schwer greifbar. Meine Lektion: Menschen sind Menschen, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe oder Glauben. Manche gut, manche weniger.
Dieses Stück wurde von Sid Pandya geschrieben