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Pornosucht nach der Hochzeit: Kein privater Raum mehr – Expertenrat für Betroffene

Pornosucht nach der Hochzeit: Kein privater Raum mehr – Expertenrat für Betroffene**Pornosucht in der Ehe: Kein privater Raum mehr (Getty Images)** **Ihre Frage:** Ich bin pornosüchtig und habe kürzlich meine langjährige Partnerin geheiratet. Nun fehlt mir der persönliche Freiraum, um Pornos anzusehen, was mich stark verunsichert. Ich schaue sie mir jetzt hauptsächlich auf der Toilette an, und meine Frau wird misstrauisch. Ich liebe sie sehr, sehe es aber als harmloses Hobby. Was raten Sie? **Antwort von Shweta:** Dass Sie Ihre Abhängigkeit von Pornos erkennen, ist bereits ein wichtiger Schritt. Extreme Verhaltensweisen, Gedanken oder Triebe sind schädlich – besonders, wenn sie Sie zu wiederholten Handlungen zwingen, ohne dass Sie dies selbst bemerken. Langfristig kann das zu ernsten Konsequenzen im Leben führen. Gelegentlicher Konsum ist unproblematisch, doch da Sie es Ihrer Frau verschweigen, birgt es Risiken für Ihre Ehe. Zudem kann Pornokonsum zu sozialer Isolation, Stress, Unsicherheit, geringerem Interesse an realem Sex und unrealistischen Erwartungen an den Partner führen – was letztlich zu Beziehungsproblemen beiträgt. Planen Sie Ihren Tag mit sinnvollen Aktivitäten, um Impulse abzulenken. Bei anhaltenden Störungen in Alltag, Beziehung oder Leben konsultieren Sie einen Psychologen, der Ihnen bewährte Strategien gegen solche Triebe vermittelt. Shweta
Doktorrandin, Abteilung für Psychiatrie und Angewandte Psychologie
Medizinische Fakultät, University of Nottingham, Großbritannien