Frage: Hallo, ich habe eine arrangierte Ehe und kämpfe mit der Anpassung an mein neues Leben. Ich komme aus einem völlig anderen Umfeld, und alles irritiert mich: die Kochgewohnheiten meiner Schwiegereltern, die Hausputzroutine, Familienfeiern oder die Finanzverwaltung. Kürzlich blieben entfernte Verwandte meines Mannes 20 Tage und wir teilten unser Schlafzimmer mit ihrem Kind. Mein Mann folgt immer der Meinung seiner Mutter, ich fühle mich wie ein Fremdkörper. Als Neuvermählte wage ich kaum zu sprechen. Was kann ich tun? – AnonymAntwort von Rachana Awatramani: Eine Ehe verbindet nicht nur zwei Menschen, sondern ganze Familien – besonders herausfordernd für die Braut, die in ein neues Zuhause zieht.
Als beratende Psychologin mit jahrelanger Erfahrung bei Insight Counseling Services in Mumbai verstehe ich Ihre Situation: Seit drei Monaten in einer arrangierten Ehe fühlen Sie sich in einer fremden Welt verloren, weil der Lebensstil Ihrer Schwiegerfamilie so anders ist. Es ist absolut normal, sich zunächst wie ein Außenseiter zu fühlen, nach Jahren in Ihrem vertrauten Elternhaus.
Mein Rat: Sprechen Sie offen mit Ihrem Mann über Ihre Gefühle und Bedenken. Teilen Sie Ihre Perspektive schrittweise mit den Schwiegereltern mit und setzen Sie gemeinsam Grenzen. Eine professionelle Eheberatung kann helfen, Erwartungen abzustimmen und Lösungen zu finden.
Offene Kommunikation und Teamarbeit mit Ihrem Partner sind der Schlüssel. Mit Geduld und Unterstützung wird es leichter.
Rachana Awatramani ist erfahrene Psychologin bei Insight Counseling Services, Mumbai.
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