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Die unerreichte Liebe, die mich befreit hat – Eine persönliche Geschichte

Die unerreichte Liebe, die mich befreit hat – Eine persönliche GeschichteWas geschieht, wenn jemand Sie wie einen Traum liebt und Ihnen das Gefühl gibt, schön zu sein – selbst wenn die Welt Sie enttäuscht hat? Was, wenn Sie sich zu dieser besonderen Person hingezogen fühlen und mehr von diesem Glück ergreifen möchten? Das Leben schreitet voran, in ein neues Kapitel.
Duh ... was tun Sie nun? Atmen Sie tief durch und akzeptieren Sie die Wahrheit: Was passiert, passiert für immer. Das Leben nimmt seinen Lauf, und wir müssen mitgehen. Doch der Zauber des „Unerreichten“ wirkt weiter, auch wenn er manchmal lächerlich erscheint.

Ich rede von einem Mann, der den idealen Liebhaber verkörperte, während ich mit meinem Ehemann das Alltagsleben meisterte. Es klingt nach einer typischen außerehelichen Affäre, doch für mich ging es um echtes Glücksgefühl. Ja, solch eine Liebe kann pure Freude schenken. Er begegnete mir inmitten von Herausforderungen in meiner Ehe. Wir trafen uns, es klickte sofort, und wir wurden von purer Magie überwältigt. Für mich war es eine aufregende Reise, mein verspieltes Ich neu zu entdecken – jenes, das ich nach der Geburt meines Kindes fast vergessen hatte. Für ihn war es echte Liebe, jene Art von Liebe, von der wir alle in Büchern träumen und die höchste Ansprüche stellt.
Er war süchtig nach mir, und das ließ mich wieder als etwas Besonderes fühlen. Die Welt wurde melodisch, und diese romantischen Schmetterlinge im Bauch fühlten sich an wie ein warmer Wintermorgen. Bei ihm war alles magisch, weil er Liebe in jeden Moment webte. Ich konnte keine andere Frau in seiner Nähe ertragen. Doch er äußerte nie, wie sehr es ihn schmerzte, wenn ich abends zu meinem Mann und meiner Tochter zurückkehrte. Mein Anrecht auf sein Leben stand fast gleich zu dem seiner Familie – und ich liebte jeden Augenblick davon.

Drei Jahre vergingen, doch unsere Verbindung blieb bestehen. Ich versuchte mehrmals, den Kontakt abzubrechen, doch nach Tagen oder Monaten meldete ich mich wieder. Er forderte nie etwas, klagte nicht und offenbarte nie, wie quälend es für ihn war, dass seine einzige wahre Liebe einem anderen gehörte. Eines Tages rief ich an, ohne von den Neuigkeiten in seinem Leben zu wissen. Er erzählte von einem Mädchen, bei dem er sich wohlfühlte. Er liebte mich noch immer, sagte er, „musste“ aber weitermachen.

Ich wollte ihm nachlaufen, bei ihm sein, alles ergreifen – doch ich konnte nicht. Unsere Seelen bleiben verbunden, doch die Ironie ist: Wir können nicht zusammen sein. Dieses kribbelnde Gefühl der Liebe, das mich bei dem Gedanken an ihn durchströmt, zeigt mir: Die größte Liebe ist die unerreichte. Ich verstehe nun, warum dunkle Geheimnisse so faszinieren – das Ungesagte spricht Bände.

Nach dieser Erfahrung fühle ich mich befreit, wenn ich sehe, wie er sein Leben lebt. Deshalb heißt es: Wahre Liebe beansprucht keinen Besitz, sie schenkt Freiheit. Vielleicht schrieben die großen Dichter darum über jene Liebe, die uns von weltlichen Fesseln befreit.

Es geht nicht um das ganze Buch, sondern um die Kapitel, die es formen.

– Von Anonym