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Warum ich Montagmorgen nicht mehr hasse: Eine echte Lebenslektion aus dem Alltag

Warum ich Montagmorgen nicht mehr hasse: Eine echte Lebenslektion aus dem AlltagEs war ein typischer Montagmorgen. Als Angestellte in einem Unternehmen fühlte ich mich berechtigt, mürrisch zu sein. Ich wachte auf und ließ meiner Frustration freien Lauf.

"Oh nein, heute ist die Projektfrist fällig. Keine Chance auf ein ruhiges Mittagessen."

"Hoffentlich hat mein Chef heute frei. Bitte!"
"Ich sollte in den Himalaya fliehen und mein Handy ausschalten!"

"Jetzt sofort Brownies essen – diese Parathas und Toasts sind öde."

"Nichts anzuziehen. Warum ist die Online-Bestellung nicht da? Argh!" Die Liste meiner Klagen war endlos.

Aus einem unerklärlichen Grund war an diesem Tag alles von Unzufriedenheit geprägt. Ich schob es auf meine Hormone und erwartete einen quälenden Tag.

In der U-Bahn hörte ich traurige Songs auf voller Lautstärke – denken Sie an 'Lost Stars' von Adam Levine oder 'Numb' von Linkin Park. Jeder kennt diese Tracks, die unser Leid besingen.

Der Sound drang aus meinen Kopfhörern, und ich ignorierte die Augenroller mit einem mentalen "Montage sind Mist!".

Ich versank in Selbstmitleid und übersah meine Haltestelle. Doch die nächsten zehn Minuten veränderten meine Perspektive grundlegend.

Beim Hetzen zur Rikscha sah ich eine behinderte Frau in zerfetzten Kleidern betteln. Ich notierte mir: "Spardha, dein Leben ist besser. Du hast einen gesunden Körper und einen soliden Lebensstandard, egal wie sehr du jammerst." Ihr Kleinkind freute sich über einen halbgegessenen Burger. "Ich hatte zehn Frühstücksoptionen – und kann mir im Büro sogar Brownies bestellen. Dieses Kind hat keine Wahl. Herzzerreißend."

Es war Mai, die Sonne brannte unbarmherzig. Ich dachte an meinen Rikscha-Fahrer, der Sommer wie Winter arbeitet, um zu überleben. Ich? Ich sitze klimatisiert im Büro und meckere bei minimaler Abweichung der Temperatur.

Am Arbeitsplatz grüßte der Wachmann höflich. Ich fühlte Dankbarkeit: Ich durfte mein Lieblingsfach studieren, ohne finanzielle Sorgen, und meinen Traumberuf wählen.

Täglich derselbe Weg, doch ich hatte die Kämpfe um mich nie wahrgenommen. Im Hamsterrad des Erfolgs vergessen wir, die kleinen Segnungen zu schätzen, nach denen andere sich sehnen.

Schlussfolgerung dieser zehn Minuten: Mein Montag – und mein Leben – ist millionenfach besser. Danke!