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Warum das 40. Lebensjahr ein Wendepunkt ist – Meine persönliche Erfahrung

Warum das 40. Lebensjahr ein Wendepunkt ist – Meine persönliche ErfahrungDieses Sommer wurde ich 40. Wie bei den meisten Menschen regneten die Geburtstagsgrüße von Freunden, Verwandten und Familie herein. Doch dieses Mal fühlten sie sich anders an: Viele klangen wie Warnungen. „Du bist jetzt 40, sei reif, du kannst nicht mehr kindisch sein“, rieten sie mir. Das ließ mich nachdenken: Was habe ich bisher falsch gemacht? Was ist nun nicht mehr erlaubt, nur weil ich diese magische Zahl erreicht habe? Lange glaubte ich: Alter ist nur eine Zahl, eine Frage des Mindsets. Doch nach tiefer Reflexion muss ich zugeben: An der 40er-Marke ist etwas dran. Sie markiert einen Wendepunkt. Als ich 40 wurde, veränderte ich mich – oder besser: Ich entwickelte mich weiter. Als Frau mit 40 kennt man die großen „Warums“ des Lebens, weiß, wer zählt und was nicht. Mit 23 verheiratet, pflegte ich ein herzliches Verhältnis zu meiner Schwiegermutter. Rückblickend erinnere ich mich an unsere tiefen Gespräche – vom Kochen über Nachbarschaftsklatsch bis hin zu Karriere, Kindern und Ehemann. Ich transformierte mich von der abhängigen Schwiegertochter zur unabhängigen Hausfrau. Das Alter lehrte mich Lektionen, die mich zu einem vollständigen, entscheidungsfähigen Individuum machten. War das es, was meine Freunde meinten? Ich habe euch missverstanden, Freunde. Nicht Alter bedeutet das Ende, sondern einen Neuanfang. Eine Frau wird dreimal geboren: Bei der Geburt, bei der Mutterschaft – und beim 40. Geburtstag. Nun ist sie beruflich und sozial etabliert, entlastet von Windelwechseln und Hausaufgaben. Sie kennt Freunde und Feinde. Das Leben einer Frau beginnt wirklich mit 40. Für alle eleganten Frauen an dieser Schwelle gilt Robert Brownings Worte: „Das Beste ist noch zu kommen!“ — Von Bhumida Sharma