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Beeindruckende Demut: Meine Begegnungen mit Kamal Haasan, MF Husain und Akkineni Nageswara Rao

Beeindruckende Demut: Meine Begegnungen mit Kamal Haasan, MF Husain und Akkineni Nageswara RaoGeschrieben von B. Maria Kumar

Als ehemaliger IPS-Offizier habe ich in meiner Karriere zahlreiche prominente Persönlichkeiten getroffen. Im Ruhestand blätterte ich durch alte Erinnerungen und stieß auf drei besonders beeindruckende Beispiele für echte Demut: Kamal Haasan, MF Husain und Akkineni Nageswara Rao.

Zuerst Kamal Haasan. Mitte der 90er Jahre war ich an der National Police Academy in Hyderabad. Mein Direktor A. P. Durai, ein Filmfan und Ex-Chef der Karnataka Film Development Corporation, schickte mich zum Flughafen Begumpet, um Haasan abzuholen und zur Akademie zu bringen. Durai wollte, dass unsere IPS-Auszubildenden von Künstlern wie Haasan lernen und Sensibilität entwickeln.

Am Flughafen grüßte ich Haasan in Uniform. Er wirkte sanft und leise. Auf der Fahrt zum Charminar nannte ich ihn 'Sir', was ihn unwohl machte. Als wir über seine Filme sprachen, sagte er: 'Sir! Bitte nicht. Ich bin nicht mal aufs College gegangen.' Ich war baff über seine Bescheidenheit. Er betonte, dass qualifizierte Beamte wie wir mehr Respekt verdienen. Bis zur Akademie blieb er bescheiden – eine Lektion in Demut.

Eine weitere Erinnerung: Mitte der 80er in Delhi für mein UPSC-Interview. Vor dem Shastri Bhavan traf ich MF Husain, erkennbar an seinem weißen Bart, in Jeans und Hemd. Ich holte ihn ein, bat um ein Autogramm. Er wartete geduldig, lieh mir seinen Stift und signierte einen alten Briefumschlag. Ich erwähnte eine Prüfungsfrage über ihn. 'Wow! Wie nett vom Papiersetzer, einem bescheidenen Künstler diese Ehre zu erweisen!', sagte er bescheiden. Schockierend: Er war barfuß. Er klopfte mir auf die Schulter und verschwand in der Menge.

Drittens Akkineni Nageswara Rao, Träger des Dadasaheb Phalke-Preises. Anfang der 90er bat mich Freund Raja, Co-Regisseur, um ein Vorwort meines Gedichtbuchs von Akkineni. In seiner Villa in Jubilee Hills blätterte er meine Manuskripte und sagte höflich: 'Herr Kumar, wenden Sie sich an einen Intellektuellen, nicht an einen ungebildeten Schauspieler wie mich.' Er brachte uns Kaffee. Ich überzeugte ihn von seiner Weisheit durch Leben und Erfolg. Zögernd stimmte er zu – nie ließ Ruhm ihn arrogant werden. Ein Inbegriff von Demut!

Diese Geschichten spiegeln Carl Sagans 'blauen Punkt' wider: Bescheiden inmitten des Kosmos. Muss man sich bücken, um das Universum zu erobern?


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