Repräsentatives BildFrage: Hallo! Ich bin ein 18-jähriger Student am College und kämpfe mit extremer Schüchternheit gegenüber Mädchen. In ihrer Nähe fühle ich mich so überwältigt, dass ich stammle und kaum sprechen kann. Das Problem begleitet mich seit der Schulzeit – ich hatte nie eine Freundin, trotz Koedukationsschule. Meine Freunde necken mich oft wegen meines unbeholfenen Verhaltens.
In meiner Klasse habe ich mich in ein tolles Mädchen verliebt: lebhaft, offen und Single, wie ich aus ihren Facebook-Beiträgen weiß. Wir sind online vernetzt, aber ich habe nie mit ihr interagiert. Eine Freundin verriet ihr im Scherz meine Gefühle – überraschenderweise suchte sie Blickkontakt und lächelte mich an. Ich wurde rot und wich aus. Wie spreche ich sie an, beichte meine Liebe und lade sie auf ein Date ein? Dazu plagen mich noch nächtliche Emissionen, was in meinem Alter peinlich ist. Ich bin ratlos und deprimiert. Bitte helfen Sie mir, meine Schüchternheit zu besiegen und sie kennenzulernen!
– Anonym
Antwort von Dr. Kedar Tilwe: Viele junge Menschen erleben in der Pubertät Unsicherheiten im Umgang mit dem anderen Geschlecht. Mit zunehmendem Verständnis für soziale Interaktionen und Etikette lässt diese Angst jedoch nach. Der Schlüssel zum Erfolg: Hören Sie aktiv zu, entdecken Sie gemeinsame Interessen und sehen Sie sie als Individuum, nicht als Stereotyp.
Üben Sie Gespräche mit Freunden durch Rollenspiele – sie helfen gerne. Soziale Ängste reagieren hervorragend auf Therapien wie kognitive Verhaltenstherapie (CBT) oder rational-emotive Verhaltenstherapie (REBT). Bei Bedarf können Medikamente die Angst lindern. Nächtliche Emissionen sind ein normales physiologisches Phänomen; sprechen Sie vertraulich mit einem Arzt, Psychologen oder Älteren.
Dr. Kedar Tilwe, Facharzt für Psychiatrie und Sexualmedizin, Hiranandani Hospital (Fortis Network), Vashi
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