Noch Jahre nach der Trennung deprimiert: So überwinden Sie Trauma und Panikattacken
Frage: Ich führte über fünf Jahre eine ernsthafte Beziehung mit einer Frau, die durch ihre Lügen zerbrach. Das war ein traumatisches Erlebnis für mich. Nach einem Besuch beim Psychiater wurde bei mir eine schwere Depression diagnostiziert. Es war eine harte Zeit. Selbst nach zwei Jahren löst ihr Name bei mir Panikattacken aus – ich fühle mich betäubt und leer. Wie komme ich darüber hinweg? Anonym
Antwort von Dr. Trupti Jayin: Depressionen entstehen oft, wenn authentische Gefühle unterdrückt werden. Wenn Sie Ihre wahren Emotionen nicht ausdrücken können, wird der Geist unruhig und belastet sich mit diesen unausgesprochenen Gefühlen. Sie wirken wie Gift, führen zu Verwirrung und Orientierungslosigkeit – genau Ihr aktueller Zustand. Diese Situation hat sich festgesetzt, weil Sie es zugelassen haben. Viele reagieren darauf mit: "Was soll ich tun? Ich kann es nicht kontrollieren." Das passiert, wenn Erwartungen enttäuscht werden.
In Ihrer Beziehung gab es keine echte Verbindung. Dennoch hielten Sie an ihr fest. Fragen Sie sich: Warum bleiben Sie bei jemandem, der lügt und Sie verletzt? Indem Sie Lügen ignorierten, konnten Sie nicht Ihr volles Potenzial entfalten. Die Vorstellung eines gemeinsamen Lebens löste Angst aus – das könnte Ihre Depression und Panikattacken erklären.
Angenommen, Sie sind getrennt, doch sie verfolgt Sie mental noch. Diese Übungen helfen, ihr Bild aus dem Unterbewussten zu lösen:
1) Setzen Sie sich bequem hin, schließen Sie die Augen und legen Sie eine Hand aufs Herz. Atmen Sie ein und sagen Sie innerlich: „Ich bin Liebe.“ Atmen Sie aus und sagen Sie: „Ich liebe.“ Stellen Sie sich dabei lebhaft Ihr eigenes, strahlendes, farbenfrohes Bild vor, das näher kommt. Üben Sie zweimal täglich mindestens fünf Minuten für einen Monat. Sie werden mitfühlender zu sich selbst.
2) Bei Panik durch ihren Namen (z. B. Revati): Zerlegen Sie ihn phonetisch, z. B. R. AE V. AA. T. I. Das verzerrt den Klang, sodass der Geist die emotionale Wirkung mindert.
3) Wenn ihr Name fällt, assoziieren Sie ihn mit dem Gesicht einer Fremden. So wird die unbewusste Verbindung unterbrochen.
4) Wiederholen Sie die Affirmation: „Ich erlebe die Kraft, meine authentischen Gefühle in allen Situationen gegenüber allen wichtigen Menschen zu Hause und bei der Arbeit auszudrücken.“
Dr. Trupti Jayin ist eine renommierte klinische Psychotherapeutin und spirituelle Lebensberaterin mit langjähriger Erfahrung in der Behandlung von Beziehungstraumata und Depressionen.
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