Repräsentatives BildFrage: Hallo! Ich bin ein 21-jähriger Student aus einer armen Familie aus dem Dorf. Nun umgeben mich Kommilitonen aus wohlhabenden Stadtfamilien. Ich gebe alles, um mich zu behaupten und hart zu lernen, da mein Erfolg davon abhängt. Doch Ablenkungen lauern überall, und ich habe mich in eine wunderschöne Kommilitonin aus reichem Hause verliebt. Ich bin überzeugt, dass sie jemanden wie mich – hässlich und arm – nie beachten würde. Sie kennt mich nicht einmal. Trotz aller Bemühungen, mich abzulenken, fühle ich mich niedergeschlagen, mein Selbstwertgefühl ist am Boden. Konzentration aufs Lernen fällt schwer, wenn ich an die unbeschwerten Mitschüler denke. Und der Gedanke, mich ihr nie zu nähern, macht mich traurig. Gibt es auf dieser Welt keinen Platz für mich? Wird mich je jemand lieben? Bitte helfen Sie mir. – AnonymAntwort von Dr. Kedar Tilwe: Vielen Dank für Ihr offenes Schreiben. Als Psychiater mit langjähriger Erfahrung in der Beratung junger Erwachsener sehe ich oft, wie der Umstieg aufs College – besonders von Dorf in die Stadt – zu Anpassungsschwierigkeiten führt. Kulturelle und soziale Unterschiede verstärken das. Lernen Sie die Etikette und Dynamiken kennen, um sich einzufügen.
In Ihrem Alter sind erste Verliebtheiten normal und können verwirrend wirken. Diskret prüfen, ob Gefühle erwidert werden, ist ein guter Schritt.
Wichtigster Rat: Bauen Sie erst ein starkes Selbstbild auf. Dann können Sie sich voll auf Beziehungen oder Hobbys einlassen. Diese Sorgen sind vorübergehend und vergehen mit dem Berufsstart. Ich empfehle kognitive Verhaltenstherapie (CBT) oder rationale emotionale Verhaltenstherapie (REBT) bei einem lokalen Berater – das beschleunigt Ihre Selbstverbesserung nachweislich.
Dr. Kedar Tilwe, Facharzt für Psychiatrie und Sexualmedizin, Fortis Hospital, Vashi, Mumbai.
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