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Liebster Papa: Mein größter Kritiker und unerschütterliche Quelle der Ermutigung

Liebster Papa: Mein größter Kritiker und unerschütterliche Quelle der ErmutigungLiebster Papa! (repräsentatives Bild) Oberst R. Bhadran kommandierte das Erste Bataillon der IV. Gorkha Rifles, bevor er Manager bei Group Four Securities wurde. Danach leitete er das ICFAI National College als geschätzter Rektor, gefolgt von der Leitung von VFS Global für Südindien. Später war er Infrastrukturleiter bei Educomp Solutions und fand schließlich seine wahre Berufung als CEO von Positive Securities. Für mich jedoch war dieser vielseitige, talentierte Mann immer nur Papa – der Erste, der bei meiner Hochzeit und meinem Auszug weinte. Der Letzte, der abends ins Bett ging, wenn ich zu spät nach Hause kam, nur um mich liebevoll zu schelten.
Papa war mein strengster Kritiker und meine größte Motivation. Er ärgert sich über mein begrenztes Wissen zu Weltpolitik und Regierungsangelegenheiten und mahnt mich ständig daran. Er liebte meine 9-to-6-Jahre im Büro und fragte neugierig nach meinem Tagesablauf. Fehlte ich, prahlte er mit meinen kleinsten Erfolgen vor jedermann.

Mein Redefluss stammt sicher von Papa. Er merkt nicht, wenn Gesprächspartner während seiner Monologe abschalten – daher meide ich lange Telefonate mit ihm.
Er ist belesen und debattiert stundenlang über jedes Thema. Am besten öffnet man diese Büchse der Pandora nicht.

Papa ist Fitnessfanatiker. Sein Tag beginnt nicht vor 5 Uhr mit Spaziergang oder Joggen. Meinen aktiven Lebensstil verdanke ich ihm: Als Kind wurde ich zum frühen Aufstehen gezwungen – nie länger als bis 7 Uhr schlafen!

Papas größtes Bedauern: Kein Kampfpilot bei der indischen Luftwaffe zu werden. Ich versuchte, ihn stolz zu machen, indem ich mich bei der Armee bewarb. Mama lenkte mich ab: "Du müsstest deine Haare kurz schneiden und wirst braun wie Holzkohle." Als 16-Jährige priorisierte ich Locken und Teint.

Jahre später offenbarte Mama bei frustrierenden Jobs: "Ich wollte nicht, dass du einen Offizier heiratest und mein unsicheres Armeeleben führst." Fünfundzwanzig Jahre Dienst härteten nicht nur Papa, sondern auch Mama ab – ständige Umzüge, Unsicherheit über Schulen und Zusammenleben.

Bei Mathe-Durchfällen in der Schule schlug Papa zunächst mit der Holzwaage auf meine Knöchel. Bald wurden es Bitten: "Bestand wenigstens die Mathearbeit in den Abschlussprüfungen." Zahlen jagten mich bis ins College – glücklicherweise verschwand die Waage außerhalb der Schule.

Beim Studium wollte ich einen Laptop. Nach Zögern kaufte Papa einen – er plant Ausgaben kalkuliert. Trotz zwei Autos nimmt er Bus oder U-Bahn. Er lobt Sparsamkeit, etwa Schwiegersohns Hauskauf vor unserer Hochzeit.

Wie in jeder Vater-Tochter-Beziehung gab es Höhen und Tiefen. Unser Geheimnis: Streit nicht ernst nehmen. Bei heißem Ghee-Pongal oder Schokoladenkuchen war alles vergeben.

Ich liebe dich, Papa. Danke, dass du toller Vater, fürsorglicher Ehemann, süßer Opa und großartiger Schwiegervater bist. Wir sind glücklich, dich zu haben.

– von Gayatri Bhadran