Renée Zellweger verkörperte als Bridget Jones eine Inspiration für unzählige Frauen. Seit ich meinen Blog vor Jahren gestartet habe, habe ich nie über sie geschrieben – eine echte Schande! In ihr fand ich als Teenager meine Seelenschwester: die charmante, absolut nachvollziehbare Bridget. Dass eine 14-Jährige sich mit einer Single in den Dreißigern identifizierte, klingt absurd, doch genau das macht Jones so besonders. Ich liebte sie damals innig und als fast 31-jährige Mutter heute ebenso leidenschaftlich. Ihre kindliche Naivität und die ständigen, peinlichen Missgeschicke machen sie über Generationen hinweg unwiderstehlich sympathisch. Ich habe mit ihr gelacht, geweint und gespürt, wie mein Herz brach. Heute in 'Bridget Jones' Baby als Mutter platzt mein Herz vor Stolz – sie ist immer noch nicht 'erwachsen', bleibt trotz aller Widrigkeiten kindlich und rein.
Ich wünschte, ich wäre mehr wie sie: Humor in Lebenskrisen finden, mit zehn Bechern Ben & Jerry's davonkommen. Bis dahin drehe ich die drei Bridget-Jones-Filme in Endlosschleife.
Danke, Bridget, dass du mir halfst, meine unbeholfenen, übergewichtigen Teenagerjahre zu meistern. Du warst auch nicht glücklich mit deiner Figur, hast sie aber mit Elan gemeistert. Du durchlebst Herzschmerz, bis du deinen Darcy findest – und versicherst uns emotionalen Teenagern: Die Liebe kommt von allein.
Du bist der Sonnenschein an grauen Tagen, der üppige Nutella-Überzug auf meinen Waffeln und meine imaginäre beste Freundin seit 17 Jahren!
Wahrscheinlich wegen dir wurde ich kurz Reporterin (lachhaft nur sechs Monate). Ich kenne Höhen und Tiefen mit der Waage und die lustigen Büro-Katastrophen nur zu gut.
Ich glaube fest: Wir sind Seelenverwandte. Ich liebe dich, Bridget – habe ich immer, werde ich immer!
– Von Gayatri Bhadran