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Gott in Verkleidung: Meine wundersame Rettung vor dem verspäteten Flug

Gott in Verkleidung: Meine wundersame Rettung vor dem verspäteten FlugGeschrieben von Pragyan Priyadarshini

Mein erster Job führte mich zur Royal Bank of Scotland in Chennai. Als mein Gesprächspartner fragte, ob ich mit dem Standort einverstanden sei, sprang ich vor Freude auf: Meine Freunde arbeiteten dort, und ich wollte unabhängig werden. Doch ich ahnte nicht, welche Herausforderungen das Leben fern der Heimat mit sich bringt – besonders in Chennai.

In einem Hostel lernte ich schnell, was man vermisst: die warme Fürsorge der Familie, das hausgemachte Essen. Kein Wunder, dass viele nach wenigen Tagen nach Hause eilen. Gutes Essen ist der Schlüssel zum Glück und die beste Motivation für einen Neuanfang. Deshalb buchte ich Urlaub für Februar und einen Flug – Zeitersparnis pur. Mein Vater plante eine volle Woche: Waisenhausfest, Dorfbesuch, Puri und mehr.

Nur eine Woche vor Abflug plagte mich ein chronischer Husten, verursacht durch Klimaanlage und Smog. Medikamente halfen kaum, schlaflose Nächte und erschöpfte Tage waren mein Alltag.

Der Flug war für Samstag, 7:20 Uhr, geplant. Nach der Arbeit versuchte ich zu schlafen, doch der Husten ließ es nicht zu. Indigo verschob auf 8:20 Uhr – eine Erleichterung. Ich betete inständig, dass alles gutgehen möge, und schlief irgendwann ein.

Purabis Weckruf holte mich um 7:45 Uhr zurück in die Realität. Der Flughafen war nur 15 Minuten entfernt, doch im Verkehrschaos unmöglich pünktlich zu erreichen. Herz ruhig, Verstand in Panik: Wie sollte ich es schaffen? Wir zogen T-Shirts über, wuschen uns hastig die Gesichter und hetzten mit Gepäck zur Hauptstraße.

Unterwegs flehte ich: „Oh Herr, ich habe kein Geld für ein neues Ticket und will nicht ins Büro zurück – gerade gestern gute Wünsche für die Heimreise erhalten.“ Ein Auto hielt – es fühlte sich an wie Gott in Verkleidung, frisch aus dem Tempel. In meiner Tasche trug ich mein erstes Jagannath-Gemälde, geboren aus tiefer Hingabe. Der Fahrer raste los, als spielte er ein Videospiel: Hindernisse ignorierend, als hätten wir fünf Leben. Am Flughafen zahlte er die Gebühr vorab. Wir baten ihn zu warten und sprinteten los. Ich keuchte, Purabi rannte wie der Wind – ihr besorgter Blick vertiefte unsere Freundschaft.

Drinnen: Flug auf 9:30 Uhr verschoben! Skeptisch, aber erleichtert. Bordkarte, Security – und schon saß ich im Flugzeug am Fensterplatz. Ein älteres Paar bot mir ein Sandwich an. Höflich lehnte ich ab, ungezahnt wie ich war. Der Herr riet: „Sei nicht faul, sei pünktlich!“ Ich erwiderte: „Ich glaube an harte Arbeit, doch Krankheit bremst. Gott entfaltet Wunder zur rechten Zeit – und hier bin ich.“

Indigo zögerte nie, doch manche Verspätungen sind göttlicher Plan, um Gläubige zu schützen. Hoffnung stirbt nie, Gebete werden erhört, Vertrauen lohnt. Diese Woche wurde unvergesslich produktiv und bereichernd.

Danke, Gott, für die Rettung. Wer weiß, was sonst passiert wäre.