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Krebsdiagnose: Als der Tod mich anstarrte – Meine Geschichte als Mutter und Ehefrau

Krebsdiagnose: Als der Tod mich anstarrte – Meine Geschichte als Mutter und EhefrauIch führte ein glückliches und erfülltes Leben und genoss jeden Moment. Als Mutter zweier Töchter hatte ich wundervolle Aufgaben, die ich mit Freude erledigte. Mein Mann liebte und respektierte mich. Ich träumte davon, etwas Bedeutendes zu erreichen und in Erinnerung zu bleiben – doch ich war zu träge, um aktiv zu werden.

Eines Tages starrte mich der Tod an. Die Krebsdiagnose ließ mich erzittern. Viele, ich eingeschlossen, sehen Krebs als Todesurteil. Meine Tage schienen gezählt, und ich wollte wissen, wie lange ich noch hatte. Die Erfahrung, dem Tod ins Auge zu blicken, ist einzigartig. Fernsehen, Bücher oder Gartenarbeit interessierten mich nicht mehr. Hilflosigkeit und Depression übermannten mich; mein Herz raste unkontrolliert. In schlaflosen Nächten stand ich schwitzend auf und rang mit der Realität dieser vermeintlich tödlichen Krankheit. Die Fragen überschlugen sich.

Ehemann

Seine größten Stärken sind seine Freunde – das Schönste in meinem Leben war, ihn zu heiraten. Die Diagnose traf ihn hart, doch er behandelte mich wie eine Königin, erfüllte jeden Wunsch. Obwohl optimistisch, stellte ich mir vor, wie er ohne mich kämpfen müsste. Es schmerzte, ihn so belastet zu sehen.

Kinder

Wie bei allen Eltern sind meine Kinder meine größte Schwäche. Ich wünsche ihnen Erfolg, Glück und ein Leben ohne Hürden. Wer würde sie leiten, wenn ich gehe? Wer gäbe ihnen mütterliche Liebe, Unterstützung, Korrektur oder Lob? Nichts ersetzt eine Mutter. Ich wollte sie in Karriere und Privatleben begleiten, Ratschläge geben. Nun sollte ich sie nicht ihrer verdienten Fürsorge berauben.

Ihre Reaktion brach mir das Herz: „Dir wird doch nichts passieren, Mama?“

Optimistisch bleiben

Glücklicherweise wirken frühe Diagnose und Behandlung. Ich kann nicht in Trauer vergehen oder ständig an den Tod denken. Stattdessen denke ich positiv übers Leben. Ich lebe jede Minute bewusst, freue mich über Gutes. Vor den Kindern weine ich nicht – sie sollen mutig die Realität sehen. Ich notiere Gefühle und Erfahrungen, schreibe, um mich nicht nur auf den Tod zu fixieren.

– von Shobha Basu